Bei chronischem Stress stehen wir unter einem dauerhaft hohen Einfluss von den Stressbotenstoffen im Körper. Sport oder Bewegung fördern den Abbau dieser Botenstoffe und erhöhen unsere Entspannungsfähigkeit. Studien zeigen immer wieder, dass sowohl Ausdauersport als auch Kraftsport die Erschöpfungssymptome reduzieren.
Wenn wir uns bewegen, spüren wir unseren Körper wieder intensiver und dies kann helfen, weniger Zeit mit den Gedanken im Kopf zu verbringen. Wichtig dabei ist es, dass wir unseren Leistungsanspruch nicht auch auf die sportliche Betätigung übertragen. Wenn wir bestimmte Ziele beim Sport erreichen möchten, können wir uns genau dadurch wieder Druck und Stress aussetzen. Finden Sie eine Sportart, die Sie gerne betreiben. Vielleicht sind auch ruhigere Sportarten, wie Bogenschießen, Yin Yoga oder Qi Gong eine schöne Kombination aus Bewegung und Achtsamkeit.

Sie möchten sich mehr Zeit für Bewegung in Ihrem Leben schaffen?
Dann können Ihnen die folgenden Fragen helfen, das Passende zu finden:
Denken Sie in machbaren, kleineren Schritten, damit es realistisch ist, dass Sie diese umsetzen können. Nutzen Sie an dieser Stelle gerne wieder die Notizfunktion.
Tipp:
Nehmen Sie sich zunächst einen festen Tag in der Woche vor und schreiben Sie sich dafür Zeiten in den Kalender. Steigern Sie diese "Termine" im Verlauf auf zwei- oder sogar dreimal pro Woche. Hier geht es mehr um die Regelmäßigkeit als um die Dauer. 15 Minuten Bewegung machen schon einen Unterschied!
Ziehen Sie auch etwas wie Tanzen im Wohnzimmer oder ein Trampolin in Erwägung. Bewegung darf leicht sein, Spaß machen und sollte mit Freude verbunden sein.